Leue Research · Unabhängige Forschung

Jeanette Leue

Forscherin · Autorin · Entwicklerin

Ich arbeite an den Strukturen hinter dem, was uns bewegt – zwischen Mathematik, Technik und Mensch. Meine Bücher, meine Forschung und meine Software gehören zusammen.

Porträtfoto von Jeanette Leue – unabhängige Forscherin, Autorin und Entwicklerin

Über mich

Wer ich bin, was ich mache

Ich bin unabhängige Forscherin, Autorin und Entwicklerin aus Deutschland. Unter dem Namen Leue Research beschäftige ich mich mit Resonanzsystemen, mathematischen Strukturen, künstlicher Intelligenz, Sicherheitstechnologien und der Frage, wie scheinbar getrennte Bereiche miteinander verbunden sind.

Meine Arbeiten entstehen bewusst außerhalb klassischer Institutionen. Viele meiner Ideen entwickelten sich aus jahrelangen Beobachtungen, praktischen Experimenten und dem Versuch, Muster nicht isoliert, sondern als zusammenhängende Systeme zu verstehen.

Ein zentraler Gedanke meiner Arbeit ist das sogenannte „Plus-1-Prinzip“ – die Vorstellung, dass Entwicklung nicht im Stillstand entsteht, sondern durch Übergänge, Veränderungen und neue Zustände. Daraus entstanden verschiedene theoretische Modelle und Forschungsansätze, die ich in Büchern, Analysen und Softwareprojekten weiterführe.

Neben theoretischen Arbeiten entwickle ich auch konkrete Anwendungen. Dazu gehören unter anderem Sicherheits- und Verschlüsselungssysteme, Webanalyse-Tools sowie experimentelle Resonanz- und Strukturmodelle.

Ein prägender Einschnitt war ein Schlaganfall im Jahr 2023. Teile älterer Arbeiten musste ich danach neu rekonstruieren und überarbeiten. Dieser Prozess veränderte nicht nur meine Arbeitsweise, sondern auch meinen Blick auf Erinnerung, Mustererkennung und die Verbindung zwischen Mensch, Information und Struktur.

Meine Bücher verbinden persönliche Erfahrungen, philosophische Fragen, technische Überlegungen und mathematische Modelle miteinander. Dabei steht weniger der Anspruch auf endgültige Antworten im Mittelpunkt, sondern die Einladung, bekannte Systeme aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Meine Veröffentlichungen erscheinen unter anderem über Leue Research sowie verschiedene wissenschaftliche und digitale Plattformen.

Forschungsschwerpunkte

Woran ich arbeite

Resonanz

Resonanz- & Strukturmodelle

Modelle dafür, wie Systeme aufeinander reagieren, sich verstärken oder ins Gleichgewicht finden – die Grundlage des „Plus-1-Prinzips“.

Mathematik

Stabilität & Kohärenz

Mathematische Frameworks zur Stabilitäts- und Kohärenzanalyse komplexer Systeme – unter anderem LMC, ROC und AMRD, formal verifiziert und open access veröffentlicht.

KI

Künstliche Intelligenz

Die Frage, wie sich Muster, Entscheidungen und Veränderung beschreiben lassen – und was das für lernende und adaptive Systeme bedeutet.

Sicherheit

Sicherheit & Verschlüsselung

Konzepte für digitale Selbstbestimmung: lokale Verschlüsselung, Zero-Knowledge-Strukturen und Datenschutz ohne zentrale Abhängigkeit.

Verbindung

Zwischen den Disziplinen

Der eigentliche Schwerpunkt: der Raum zwischen Mathematik, Technik, Philosophie und menschlicher Erfahrung – dort, wo Systeme beginnen, miteinander zu interagieren.

Haltung

Warum unabhängige Forschung?

Unabhängige Forschung bedeutet für mich Freiheit – aber auch Verantwortung.

Ich arbeite bewusst außerhalb klassischer akademischer Strukturen, weil viele meiner Ideen nie in ein starres Raster gepasst hätten. Manche Gedanken entstehen nicht linear. Sie entstehen über Jahre hinweg, durch Beobachtungen, Gespräche, Fehler, Umwege und Verbindungen zwischen Bereichen, die normalerweise getrennt betrachtet werden.

Genau dort beginne ich oft zu arbeiten.

Dabei geht es mir nicht darum, etablierte Wissenschaft abzulehnen. Im Gegenteil. Viele meiner Arbeiten bauen auf bestehenden mathematischen, technischen oder philosophischen Grundlagen auf. Mich interessiert jedoch besonders der Raum zwischen den Disziplinen – dort, wo Systeme beginnen, miteinander zu interagieren.

Unabhängige Forschung erlaubt mir, Themen gleichzeitig aus mehreren Perspektiven zu betrachten:

  • mathematisch,
  • technisch,
  • menschlich,
  • philosophisch,
  • und praktisch.

Das führt nicht immer zu einfachen Antworten. Aber oft zu neuen Blickwinkeln.

Die Bücher

Gedanken hinter den Büchern

Meine Bücher sind keine klassischen Fachbücher und auch keine reinen autobiografischen Texte. Sie bewegen sich bewusst zwischen Theorie, Beobachtung und persönlicher Erfahrung.

Viele Gedanken entstanden aus einfachen Fragen:

Warum wiederholen sich bestimmte Muster? Warum geraten Systeme aus dem Gleichgewicht? Was bedeutet Entwicklung eigentlich wirklich? Und warum entstehen Veränderungen oft erst dann, wenn etwas seinen ursprünglichen Zustand verlässt?

Das sogenannte „Plus-1-Prinzip“ wurde dabei zu einem zentralen Gedanken meiner Arbeit. Nicht als starre Formel, sondern als Modell für Übergänge, Bewegung und Veränderung. Dabei interessieren mich nicht nur mathematische Strukturen, sondern auch ihre möglichen Auswirkungen auf Denken, Entscheidungen, Technologie und künstliche Intelligenz.

Drei Bücher, ein Gedanke – vom Persönlichen über das Theoretische bis zum Prinzip:

Buchcover „Der Spiegel und der weinende Clown“ von Jeanette Leue – Buch über Transidentität, Selbstfindung und Resilienz
Das Persönliche

Der Spiegel und der weinende Clown

Transidentität, Selbstfindung und Resilienz – mein persönlichstes Buch über den Weg zum echten Selbst.

Zum Buch →
Buchcover „Die Formel der Resonanz“ von Jeanette Leue – Modell für Textwirkung und Verständnis (x = y + 1)
Das Theoretische

Die Formel der Resonanz

Ein Modell für Wirkung, Verständnis und Entwicklung: x = y + 1 als Versuch, Resonanz klar zu fassen.

Zum Buch →
Buchcover „Das Plus-1-Prinzip“ von Jeanette Leue – Buch über Veränderung und Übergänge (X = Y + 1)
Das Prinzip

Das Plus-1-Prinzip

Das +1 als Strukturprinzip jeder Veränderung – zwischen Mensch, Formel und Evolution.

Zum Buch →

Vom Schreiben zur Software

Vom Schreiben zur Softwareentwicklung

Mit der Zeit entstand aus den theoretischen Arbeiten auch praktische Entwicklung. Viele meiner Programme begannen ursprünglich als Werkzeuge für eigene Experimente: Analysemodelle, Resonanzsysteme, Sicherheitskonzepte, Datenstrukturen oder Verschlüsselungsansätze.

Später wurden daraus eigenständige Projekte.

Besonders wichtig wurde dabei die Frage nach digitaler Selbstbestimmung: Wie kann man Informationen schützen, ohne Nutzer vollständig von zentralen Plattformen abhängig zu machen? Wie viel Kontrolle sollte ein Mensch über seine eigenen Daten behalten?

Aus diesen Gedanken entstand unter anderem S.I.G. – ein Offline-Sicherheitskonzept mit Fokus auf lokale Verschlüsselung und Zero-Knowledge-Strukturen.

Aktuelle Projekte

Was gerade entsteht

Sicherheit

S.I.G. Personal

Offline-Verschlüsselungstresor für Android mit Drei-Faktor-Schutz und Zero-Knowledge-Architektur. Keine Cloud, kein Server, kein Abo. sig-personal.com →

Finanzanalyse

LMC Financial Stability Analyzer

Stabilitätsbewertung für Portfolios, Märkte und Institutionen auf Basis der LMC- und AMRD-Frameworks.

Web

LMC Webcrawler & LR GhostFetch

Werkzeuge für Webanalyse und Datenerhebung – aus der Forschungsarbeit heraus entwickelt.

Forschung

Frameworks: LMC · ROC · AMRD

Mathematische Grundlagen für Stabilität und Kohärenz, formal in Lean4 verifiziert. Alle Projekte →

Was mich antreibt

Entwicklung bedeutet Übergang

Mich interessiert weniger das fertige Ergebnis als der Weg dorthin.

Viele meiner Arbeiten beginnen nicht mit einer Antwort, sondern mit Irritation. Mit etwas, das nicht vollständig zusammenpasst. Genau dort entsteht oft der eigentliche Forschungsprozess.

Ich glaube, dass Fortschritt selten aus vollkommenem Stillstand entsteht. Entwicklung bedeutet Übergang. Bewegung. Veränderung.

Vielleicht ist genau das der Grundgedanke hinter allem, woran ich arbeite.